SPNV-Nord kritisiert anhaltende Zugausfälle auf der Oberwesterwaldstrecke
Infrastrukturbetreiber muss schnell für Stabilität sorgen
Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) kritisiert die derzeit erheblichen Zugausfälle auf der Oberwesterwaldstrecke (RB 90) zwischen Altenkirchen und Limburg. „Als Ursache wird derzeit Personalmangel in Stellwerken genannt. Wir haben die DB InfraGO um eine kurzfristige Erläuterung der konkreten Ursachen und des betroffenen Streckenabschnitts gebeten“, erklärt Verbandsdirektor Thorsten Müller. „Wir erwarten, dass alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um kurzfristig ausreichend Ersatzfahrdienstleiterinnen und Ersatzfahrdienstleiter zu mobilisieren und den regulären Zugverkehr schnellstmöglich wieder zu stabilisieren. Die derzeitige Situation ist für die Fahrgäste nicht akzeptabel.“
Zugleich erwartet der SPNV-Nord, dass für alle ausfallenden Zugverbindungen ein verlässlicher Schienenersatzverkehr bereitgestellt wird. Die Fahrgäste müssen sich darauf verlassen können, dass Ersatzbusse in ausreichender Kapazität verkehren und Anschlüsse möglichst gesichert werden. Ebenso ist eine frühzeitige, vollständige und verständliche Fahrgastinformation über alle verfügbaren Informationskanäle erforderlich.
Der SPNV-Nord steht hierzu in engem Austausch mit dem Eisenbahnverkehrsunternehmen und der DB InfraGO AG und wird die weitere Entwicklung aufmerksam begleiten. Ziel bleibt es, die Einschränkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten und den regulären Betrieb auf der Oberwesterwaldstrecke schnellstmöglich wiederherzustellen.
Herausgeber: SPNV-Nord