RNN passt Tarife zum 1. Januar 2027 moderat an
INGELHEIM. 5. November 2026: Zum 1. Januar 2027 passt der Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund (RNN) seine Fahrpreise an. Parallel erhöht sich auch der Preis des Deutschland-Tickets.
Die Preise für Einzel- und Zeitkarten steigen verbundweit um durchschnittlich 1,4 Prozent. Damit bleibt die Preiserhöhung erneut unter der aktuellen Inflationsrate. Trotz steigender Kosten im öffentlichen Nahverkehr fällt die Preiserhöhung somit vergleichsweise gering aus, wodurch die zusätzliche finanzielle Belastung für die Fahrgäste begrenzt bleibt.
Deutschland-Ticket: Neuer Monatspreis ab Januar 2027
Der Preis des Deutschland-Tickets steigt ab dem 1. Januar 2027 ebenfalls auf monatlich 66,80 Euro. Die Erhöhung basiert in diesem Jahr erstmalig auf einer neuen Preisformel. Diese wurde von der Verkehrsministerkonferenz beschlossen und koppelt den Preis an einen Kostenindex (unter anderem für Personal, Energie und Diesel) sowie an die Zuschüsse von Bund und Ländern.
Mit der Preisanpassung beim Deutschland-Ticket erhöht sich auch der Preis des Deutschland-Tickets Job. Das erfolgreiche Modell bleibt im RNN-Verbundgebiet weiterhin bestehen und kostet ab dem 1. Januar 2027 monatlich 63,46 Euro und damit weiterhin fünf Prozent weniger als das reguläre Deutschland-Ticket. Voraussetzung ist ein Arbeitgeberzuschuss von mindestens 25 Prozent, wodurch sich der monatliche Eigenanteil für Beschäftigte auf maximal 46,76 Euro reduziert.
Informationen
Infos zu Bus und Bahn erhalten Interessierte online auf der RNN-Website (www.rnn.info) oder telefonisch unter 061 32 / 78 96 22.
Herausgeber: Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund GmbH