|Presse-Mitteilung

RNN gibt ersten Ausblick auf Tarifreform

INGELHEIM. 20. April 2026. Der Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund (RNN) arbeitet an einer schrittweisen Weiterentwicklung seines Tarifsystems. Ziel ist es, die Tarifstruktur einfacher, nachvollziehbarer und kundenfreundlicher zu gestalten.

Als erster Schritt sollen Pauschalpreise für Wochen-, Monats- und Jahreskarten eingeführt werden. Damit entfällt das bisherige System aus vielen Waben und Preisstufen im Zeitkartenbereich. Ziel der Planungen ist ein einheitlicher Preis je Ticketart für das gesamte RNN-Verbundgebiet. Damit sollen die Angebote übersichtlich reduziert und der Zugang zum Nahverkehr weiter erleichtert werden.

„Wir wollen den Tarif im RNN Schritt für Schritt verständlicher machen und beginnen deshalb in einem Bereich, in dem eine Vereinfachung kurzfristig umzusetzen ist“, erklärt Silke Meyer, RNN-Geschäftsführerin. „Für viele Fahrgäste wird ein pauschaliertes Zeitkartensystem den Zugang zu Bus und Bahn deutlich erleichtern.“

In einem zweiten Schritt soll perspektivisch auch der Gelegenheitsverkehr, insbesondere bei den Einzelfahrscheinen, in den Blick genommen werden. Langfristiges Ziel ist es, den komplexen Wabentarif durch einfachere und besser verständliche Regelungen weiterzuentwickeln. Die weiteren Planungen sollen in den kommenden Monaten gemeinsam mit den Aufgabenträgern – dem Land Rheinland-Pfalz sowie den beteiligten Landkreisen und Städten – beraten werden.

„Uns ist wichtig, den Tarif mit Augenmaß weiterzuentwickeln“, betont der neu gewählte RNN-Aufsichtsratsvorsitzende und zugleich Verbandsvorsteher des Zweckverbandes RNN Steffen Wolf. „Mit den jetzt angestoßenen Überlegungen geben wir zunächst einen ersten Ausblick darauf, in welche Richtung sich der RNN-Tarif künftig entwickeln wird.“

Informationen

Weitere Informationen zur geplanten Tarifreform und werden in den kommenden Wochen auf der RNN-Webseite (www.rnn.info) bekanntgegeben.

Herausgeber: Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund GmbH