|Presse-Mitteilung

Brückenschaden in Enkenbach erzwingt weiterhin Einstellung des Bahnverkehrs im südlichen Alsenztal

Kaiserslautern, 20. Mai 2026

Der durch einen Aufprall eines Baggers erzeugte Schaden an der Fußgängerüberführung in Höhe des Bahnhofs Enkenbach wird auch mindestens am morgigen Donnerstag für eine erhebliche Störung des Schienenverkehrs im südlichen Alsenztal führen. Die Züge enden und wenden aus Richtung Bad Kreuznach in der Regel in Winnweiler, sowohl Vlexx als auch die DB Regio haben einen Notverkehr mit Bussen organisiert. Aus Richtung Hochspeyer und Kaiserslautern können die Züge nicht in Enkenbach einfahren.

Die Fahrzeiten der Ersatzbusse anstelle der DB-Regionalbahnen der Linie RB 65 sollen im Laufe des heutigen Abends im DB Navigator abrufbar sein. Die Busse anstelle der Regional-Expresszüge der Linie 17 von Vlexx verlassen Kaiserslautern etwa zur Minute 50 einer ungeraden Stunde, damit der RE 17 in Winnweiler erreicht wird. Diese Busse bedienen den Zwischenhalt Winnweiler. Aus Richtung Rockenhausen erreichen die Ersatzbusse Kaiserslautern etwa zur Minute 40 in der geraden Stunde. Dies gilt für alle Regional-Expresszüge von Vlexx mit zwei Ausnahmen: Anstelle des RE 15 nach Mainz startet in Kaiserslautern um 6:00 Uhr ein Direktbus nach Bad Kreuznach mit allen Unterwegshalten, anstelle des ersten RE 17 nach Koblenz (planmäßige Abfahrt um 8.07 Uhr) startet ein Direktbus nach Bad Kreuznach um 7:45 Uhr am Lauterer Hauptbahnhof. Dieser verkehrt ohne Zwischenhalt bis Kreuznach und hat dort Anschluss nach Mainz und Koblenz.

In der Gegenrichtung gilt:

- Ab Bad Kreuznach 17:20 Uhr durch das Alsenztal mit planmäßigen Zwischenhalten von RE 29540 nach Kaiserslautern

- Ab Bad Kreuznach 19:10 Uhr ohne Zwischenhalt über die Autobahn für RE 29661 nach Kaiserslautern

Wann der Zugverkehr wieder aufgenommen werden kann, ist aktuell völlig offen. Nach Informationen der DB InfraGO hat die Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn ingenieurtechnische Prüfungen beauftragt, um die Basis für weitere Entscheidungen zu schaffen.

Herausgeber: ZÖPNV Süd