Bauarbeiten im Ahrtal
Restarbeiten und weitere Infrastrukturmaßnahmen erfordern zeitweise Sperrungen
Im Ahrtal werden in den kommenden Monaten weitere Arbeiten an der Bahninfrastruktur durchgeführt. Dazu gehören Restarbeiten nach dem Wiederaufbau der Ahrtalbahn sowie Maßnahmen zur Zweigleisigkeit und Elektrifizierung der Strecke. Dies betrifft insbesondere die Station Bad Neuenahr mit den Umbauarbeiten an den Bahnsteigen. Die ursprünglich für die Sommerferien 2025 vorgesehenen Arbeiten konnten bislang immer noch nicht abgeschlossen werden. Für die Fertigstellung sind daher weitere Sperrungen in den Abend- und Nachtstunden notwendig.
Auch der Bau der Stützmauer in Heimersheim verzögert sich. Von den insgesamt rund 900 Metern Stützmauer sollen etwa 600 Meter im Jahr 2026 fertiggestellt werden. Die Umsetzung der verbleibenden rund 300 Meter ist für das Jahr 2027 vorgesehen. Die konkrete Bauabwicklung wird derzeit noch abgestimmt.
Für die Durchführung der anstehenden Arbeiten sind aktuell folgende Sperrungen zwischen Remagen und Ahrbrück vorgesehen:
• 27. Juni, 23:30 Uhr, bis 13. Juli 2026, 2 Uhr
• 13. Juli bis 4. September 2026, jeweils sonntags bis donnerstags nachts von 20:50 Uhr bis 4 Uhr
• 4. Dezember 2026, 21 Uhr, bis 7. Dezember 2026, 4 Uhr
Während dieser Zeiträume entfällt die RB 30 zwischen Remagen und Ahrbrück. Die RB 32 entfällt zwischen Remagen und Altenahr. Ersatzverkehre werden eingerichtet. Bis zum Betriebsschluss am 28. Juni bedient der SEV zwischen Ahrbrück und Remagen alle Halte. Ab dem 29. Juni Betriebsbeginn wird die B 267 zwischen Rech und Mayschoß gesperrt. Die Busse Remagen – Altenahr – Ahrbrück werden ab Dernau ohne Zwischenhalt über Esch und Kalenborner Höhe bis Altenahr umgeleitet. Die Halte Rech und Mayschoß entfallen. Ersatzweise wird hierfür werden jeweils ein Pendelverkehr von Dernau nach Rech und Mayschoß nach Altenahr eingerichtet.
Die Fahrpläne in der elektronischen Reiseauskunft werden für Reisen ab dem 29. Juni noch aktualisiert. Die Fahrgäste werden gebeten, sich ab dem 29. Juni unmittelbar vor der Reise über Fahrplanänderungen zu informieren.
Unabhängig von den geplanten Baumaßnahmen kann es vereinzelt auch zu betrieblichen Ausfällen kommen. Der SPNV-Nord wird diese Entwicklungen weiter beobachten und auswerten. Hinweise von Fahrgästen zu Auffälligkeiten im Betrieb sind willkommen und können dem SPNV-Nord jederzeit mitgeteilt werden.
Herausgeber: SPNV-Nord