|Presse-Mitteilung

Austausch zu Bahnsicherheit zwischen Mobilitätsstaatssekretär Michael Hauer, Verkehrsministerin Petra Berg und Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft

© Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität

Am Rande der heutigen Verkehrsministerkonferenz in Lindau trafen der rheinland-pfälzische Mobilitätsstaatssekretär Michael Hauer und die saarländische Verkehrsministerin Petra Berg Vertreterinnen und Vertreter der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Die EVG hatte die Verkehrsministerkonferenz zum Anlass genommen, das Thema „Mehr Sicherheit bei Bus und Bahn“ mit einer Protestkundgebung an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer heranzutragen.

Staatssekretär Hauer ging in einer Diskussion auf konkrete Maßnahmen ein, die unter anderem am 13. März am zweiten Runden Tisch „Sicherheit im Nahverkehr“ in Mainz auf den Weg gebracht wurden. Hierzu zählen die Ermöglichung von Doppelbestreifungen im Regionalverkehr und zusätzliche Bodycams. Bereits im Landesnahverkehrsplan (LNVP) hatte die Landesregierung eine Reihe von Maßnahmen festgelegt. Neben der verpflichtenden Videoüberwachung in den Zügen des Nahverkehrs wird künftig außerdem eine Sicherheitsdatenbank aufgebaut. Somit können Vorfälle künftig systematischer erfasst werden; Mitarbeitende im ÖPNV haben die Möglichkeit, sicherheitsrelevante Ereignisse künftig direkt über einen QR-Code zu melden. Die eingehenden Informationen ermöglichen einen besseren Überblick über die Sicherheitslage im öffentlichen Schienenpersonennahverkehr. Durch diese Auswertung der Daten können zudem gezielt zeitliche und örtliche Brennpunkte („Hotspots“) identifiziert werden.


Herausgeber: Ministerium für Klimaschutz, Energie und Mobilität