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Profitester starten im SPNV: Mehr Qualität für Fahrgäste in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz werden neue, erweiterte Maßnahmen zur Qualitätssicherung im öffentlichen Verkehr umgesetzt: ab Juni sind erstmals sogenannte Profitester im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Einsatz. Ziel ist es, die Qualität der Angebote systematisch zu erfassen und weiter zu verbessern – immer mit Blick auf die Bedürfnisse der Fahrgäste.

Systematische Qualitätsprüfung im Alltag

Die Profitester prüfen im Alltag beispielsweise die Sauberkeit und Funktionalität der Fahrzeuge, die Fahrgastinformation, die Freundlichkeit und Präsenz des Personals sowie die Pünktlichkeit und den Umgang mit Betriebsstörungen. Auch der Schienenersatzverkehr (SEV) wird einbezogen. Die Erhebungen finden ganzjährig statt – auch frühmorgens, spätabends und an Wochenenden.

Unterschiedliche Schwerpunkte in Nord und Süd

Die Einführung erfolgt auf Grundlage einer gemeinsamen Ausschreibung in zwei Losen für den SPNV-Nord und den ZÖPNV im Süden von Rheinland-Pfalz. Der Hauptfokus liegt bei der Bewertung der Qualität des Zugverkehrs und der Fahrzeuge. Im Norden machen die Qualitätstester auch einen Check der Bahnhöfe, im Süden läuft dies über ein schon viele Jahre bestehendes separates Projekt.

Durch die Ausschreibung wurden zwei unterschiedliche Dienstleister beauftragt: Im Norden übernimmt die PB Consult GmbH aus Nürnberg die Erhebungen, im Süden ist die TARGET GROUP GmbH aus Dormitz im Einsatz.

Mit dem Einsatz der Profitester werden die bisherigen Controlling-Aktivitäten zur Einhaltung bestehender Qualitätsanforderungen in den Verkehrsverträgen gezielt erweitert. So können Stärken und Verbesserungsbedarfe genauer identifiziert und konkrete Maßnahmen abgeleitet werden. Ziel ist ein verlässlicher, komfortabler und kundenorientierter öffentlicher Verkehr in Rheinland-Pfalz.


Herausgeber: moveRLP