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Generalsanierung Rechter Rhein

Wegen einer umfassenden Generalsanierung wird die Bahnstrecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden ab dem Sommer für fünf Monate gesperrt.

Landschaftsaufnahme Rechter Rhein

© DB InfraGO AG

Zwischen Troisdorf und Wiesbaden werden von Juli bis Dezember 2026 keine Züge fahren. Grund dafür ist die Generalsanierung der rechten Rheinstrecke – ein umfangreiches Infrastrukturprojekt der DB InfraGO AG.

Was passiert bei der Generalsanierung der rechten Rheinstrecke?

Die Strecke wird vom 10. Juli bis 11. Dezember 2026 komplett gesperrt. In dieser Zeit erneuert die Deutsche Bahn Gleise, Brücken, Stellwerke, Oberleitungen und insgesamt 32 Bahnhöfe. Ziel: eine zuverlässigere, moderne Schienenverbindung mit besserer Ausstattung und mehr Barrierefreiheit.

Welche Bahnhöfe sind betroffen?

Auf dem rheinland-pfälzischen Streckenabschnitt sind alle Stationen Teil des Sanierungsprojekts. Sie werden nach Abschluss ein einheitliches Erscheinungsbild haben, das die Besonderheiten der Region widerspiegelt. Viele Stationen werden barrierefrei zugänglich sein, mit neuen Aufzügen, Wegeleitsystemen und Wetterschutzhäusern. Touristische Infostelen an den Stationen sorgen in Zukunft für eine gute Orientierung der Gäste in der Region.

Wie läuft der Ersatzverkehr?

Während der Sperrung wird die Strecke nicht mit Zügen befahren. Stattdessen ist ein umfangreicher Schienenersatzverkehr (SEV) mit modernen, barrierefreien Bussen geplant. Der Ersatzverkehr verbindet unter anderem Koblenz, Neuwied, Linz, Rüdesheim und Wiesbaden – in vielen Fällen sogar häufiger als der bisherige Zugverkehr. Auch Expresslinien ohne Zwischenhalt sind vorgesehen.

Laut DB InfraGO wird an allen Ersatzhaltestellen auf barrierearme Zugänge geachtet. Die eingesetzten Busse sollen durchgehend niederflurig und mit Echtzeitinfos, WLAN und Ansagen ausgestattet sein.

Was bedeutet das für deinen Alltag?

  • Fahrgäste auf der rechten Rheinstrecke müssen sich auf geänderte Wege und Fahrzeiten im Schienenersatzverkehr einstellen.
  • Zur Entlastung der linken Rheinstrecke kommt es auch hier zu Einschränkungen: Es entfallen die Zwischentaktfahrten der RB 26 zwischen Mainz und Bingen, die RB 32 zwischen Boppard und Remagen entfällt komplett, ebenso die RB 23 auf dem Abschnitt Koblenz – Andernach. Die RB 23 wird durch einen Express-SEV ersetzt. Der RE 2 und der RE 5 fahren regulär.
  • Wer in Richtung Frankfurt, Mainz, Köln oder Bonn pendelt, sollte ab Sommer 2026 frühzeitig Verbindungen prüfen.

Mehr Informationen

Alle Details, betroffene Linien, Ersatzfahrpläne und aktuelle Bauinfos sowie Kontaktmöglichkeiten findest du direkt bei der Deutschen Bahn:

rechter-rhein.deutschebahn.com